Energie-Atlas  –  Einführung


Energie-Atlas:
Sachliche Informationen
Wir bemühen uns, auf diesen Seiten einige allgemein verständliche, sachliche Informationen zu den erneuerbaren Energien zu vermitteln. Mehr Fakten gibt es in unserem Fachbuch "Geografie der erneuerbaren Energien" (→Info).

Schauen Sie aber gerne auch
"Gute Standorte" – mein persönliches Energie-Credo (PDF 512 kB) an,
oder hören und sehen Sie es als →Audio-Video-Präsentation (WMV 2.5 MB; Dauer 7 Minuten)!

(→Adobe® PDF)
(→Microsoft® WMV)


Was wir "erneuerbare Energien" nennen, stammt letztlich aus drei natürlichen Energiequellen, die in Wirkungsweise und Bedeutung völlig unterschiedlich sind:

1. Die Sonne – natürliche Atomkernfusion.
Sie versorgt die Erde mit Licht und Wärme, deren Energieinhalt fast 10'000 mal grösser ist als der Energiebedarf der Menschheit. Sonnenlicht und Sonnenwärme können direkt technisch genutzt werden; sie halten aber auch die Kreisläufe von Wind, Wasser und Biomasse aufrecht, deren Energie ebenfalls nutzbar ist.

2. Das Erdinnere – natürlicher Atomkernzerfall.
Aus dem Erdinnern dringt eine Wärmemenge an die Erdoberfläche, die etwa von der gleichen Grössenordnung wie der Energiebedarf der Menschheit ist. Auch diese Energie ist direkt nutzbar.

3. Die Erdrotation – natürliche Schwungmasse.
Die tägliche Rotation der Erde um die eigene Achse ruft zum einen die Gezeiten hervor (bedingt durch die Anziehungskraft von Mond und Sonne). Zum andern sorgt sie, zusammen mit der Sonnenwärme, für die Ausbildung der Meeres- und Windströmungen. Die aus der Erdrotation jährlich freigesetzte Energiemenge lässt sich nur grob schätzen; sie dürfte etwa 10 mal kleiner sein als der Energiebedarf der Menschheit. Dennoch ist ihr Beitrag nicht zu vernachlässigen.